Neuralink – Elon Musk möchte Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickeln

Elon Musk gilt nicht nur in der Tech-Branche schon beinahe als Legende. Musk wurde vor einem Jahrzehnt mit PayPal vermögend und setzte in den letzten Jahren viele innovative Ideen in die Tat um. Dazu gehört die Gründung des Elektroauto-Herstellers Tesla sowie des Weltraum-Unternehmens SpaceX. Mit der Firmengründung Neuralink möchte Musk nun Science-Fiction wahr werden lassen. Unter anderem gehört zur Agenda der Firma die Entwicklung einer Schnittstelle, welche das menschliche Gehirn mit einem Computer verbinden lassen soll.

Neuralink – Wenn sich Mensch und Maschine ergänzen

Unternehmer mit Herz oder doch schon größenwahnsinnig? Mit dieser Frage war Musk in der Vergangenheit sicherlich des Öfteren konfrontiert. Zu Abstrakt gelten manche Ideen des in Südafrika geborenen US-amerikanisch-kanadischen Unternehmers. Seine neue Ambition: Das menschliche Gehirn mit Computern zu verbinden bzw. die entsprechende Schnittstelle entwickeln zu lassen. Die damit entstehenden Möglichkeiten sind faszinierend und unheimlich zugleich. Golem.de berichtete darüber:

Er kann nicht genug bekommen: Elon Musk hat ein neues Unternehmen gegründet. Neuralink soll Gehirn-Computer-Schnittstellen (Brain-Computer-Interface, BCI) entwickeln, über die Menschen sich direkt an die Maschinen anschließen können. (…) Neuralink will Elektroden entwickeln, die ins Gehirn implantiert werden. Damit soll es möglich sein, sich mit dem Computer zu verbinden und beispielsweise die eigenen mentalen Fähigkeiten zu verbessern. Die direkte Verbindung zum Computer soll es dem Mensch möglich machen, mit den Fortschritten bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz mitzuhalten. (…) Obwohl er bereits zwei Unternehmen leitet – das Raumfahrtunternehmen SpaceX und den Elektroautohersteller Tesla -, will Musk laut den Informanten bei Neuralink eine wichtige Rolle in der Geschäftsführung übernehmen.

Die Entwicklung einer Gehirn-Computer-Schnittstelle

Die natürlich-organische Welt mit einer technisch-digitalen zu verbinden scheint für uns pure Science-Fiction. Derartige Plots sind uns meist nur aus Filmen bekannt, die weit in der Zukunft spielen. Doch ist eine entsprechende Gehirn-Computer-Schnittstelle tatsächlich so weit hergeholt? Letztlich dient die Grundlage unseres Lebens, die Zelle mit ihren 46 Chromosomen, als binärer Speicher der Natur. Unser Gehirn kommuniziert über Neurotransmitter und elektromagnetische Impulse, ähnlich einer Festplatte mit entsprechender Formatierung. Das Wissen darum ist vorhanden.

Doch so interessant das Thema ist, so viele Gefahren birgt es auch. Man stelle sich eine Welt vor, in der jedes Gehirn mit Daten bespielt werden kann, um Wissen zu steigern oder aber von Daten befreit werden kann, um Wissen zu vernichten. Die Möglichkeiten der Verbindung aus Natur und digitaler Welt sind grenzenlos. Und genau das ist die Faszination, die besonders vermögenden Größen wie Elon Musk nicht mehr aus dem Kopf zu gehen scheint.

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