Freiheit durch Eigenverantwortung – Den eigenen Traum leben

Was kann die größtmögliche Freiheit in einer heute sehr oft bedrängenden Gesellschaft sein? Welche Entscheidungen können wir heute frei treffen und welche nicht? Wirkliche Freiheit ist, den ganzen Tag über die eigene Verwirklichung nachzudenken, darüber zu reden und ihr nachzugehen. Es besteht ein Wunsch in jedem von uns, das eigene Leben zu einer mit Sinn und Freude erfüllten Reise zu machen. Es entsteht Freiheit durch Eigenverantwortung. Wie sieht Dein Traum für Dein Leben aus? Die Gedanken sind frei lautet ein bekannter Ausspruch und in diesem liegt weitaus mehr Wahrheit, als wir uns vorstellen können.

Freiheit durch Eigenverantwortung

Freiheit ist, nichts tun zu müssen, was man nicht will. Doch limitieren wir uns heute oftmals selbst. Kennt Du die folgenden Sätze? Du kannst das nicht! Du bist ein kleines Wesen in einem großen Universum! Glaubst Du wirklich, dass Du gut genug dafür bist? Du bist schon so oft gescheitert, Du schaffst das niemals… und so weiter. Akzeptiere niemals die Idee, dass Du es nicht schaffen kannst. Wenn man sich selbst diese Ideen glaubt, dann ist es genau das, was man als Ergebnis erhalten wird. Man wird genau das erschaffen, was man denkt. Und genau so geht es auch in die andere Richtung.

Wer in eigener Regie seinen Tag gestaltet, hat die Möglichkeit, seinen Traum zu verwirklichen. Leider ist es heutzutage sehr oft so, dass ein großer Teil des Tages eines Menschen fremdbestimmt ist. Viele Menschen hängen am Tropf des Systems, weil sie meinen, sie müssten bestimmte Dinge so tun, wie es alle anderen auch tun – und halsen sich damit unglaubliche Lasten auf. Oftmals erkennen wir das goldene Hamsterrad nicht, in dem wir mühevoll versuchen, von der Stelle zu kommen. Was hierfür hilft ist einmal alles stehen und liegen zu lassen. Man kann nicht alles gleichzeitig tun, aber man kann alles gleichzeitig lassen.

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Uns ist die Fähigkeit gegeben, zu jeder Zeit unsere Wahrnehmung selbst zu bestimmen. Dies geschieht durch einen zielgerichteten Fokus und mit den guten Gedanken daran. Ich selbst bin gerne in einer positiven Stimmung. Ich habe gerne gute Laune. Aber nicht aus dem Grund, weil negatives Denken schlichtweg „schlecht“ ist. Man kann denken was man will – genau das ist es ja! Manch einer erlegt sich einen selbstgemachten geistigen Beurteilungsbogen auf und verurteilt sich dann daran, dass er negative Gedanken denkt. Denke nur das, was Du wirklich denken willst. Beobachte Deine Gedanken häufiger bewusst und ergründe, woher sie kommen und warum sie da sind.

Wer sich täglich ablenkt oder ablenken lässt, der kann seine Gedankenwelt nicht bewusst wahrnehmen. Nur dann, wenn wir bewusst Denken ist es uns möglich zu erkennen, woher unsere Gedanken und unsere Emotionen kommen. Damit verstehen wir auch unsere aktuelle Situation, die wir gerade durchleben. Die Erkenntnis lautet stets: Niemand anderes ist „Schuld“ an meiner Situation, nur ich selbst bin es. Denn ich bin der einzige in meinem Leben, der bestimmen kann, was ich denke, was ich fühle und welche Entscheidungen ich treffe.

Alles ist richtig – alles ist falsch

Die einzige Frage ist: Was willst Du? Was willst Du wirklich? Welche Dinge und Gefühle geben Dir einen Sinn im Leben? Was gibt Dir diese innere Zufriedenheit, die durch keine materiellen Besitztümer ersetzt werden kann? Jeder hat für sein Leben und das, was darin passiert, die volle Verantwortung. Das soll nicht heißen, dass man durch „negative“ oder „positive“ Geschehnisse, die einem widerfahren, bestraft oder belohnt wird. Wir haben jedoch die absolute Verantwortung dafür, wie man mit diesen Geschehnissen umgeht.

Man kann das „Gute“ in der Situation sehen, das einem hilft, sich zu beruhigen und sich weiterzuentwickeln. Man kann das „Schlechte“ in der Situation sehen, das einem hilft, sich aufzuregen und sich nicht weiterzuentwickeln. Keine dieser beiden Entscheidungen ist zunächst zu verurteilen. Die Frage ist: Möchtest Du Dich weiterentwickeln oder möchtest Du stehen bleiben?

Geht es Dir da ähnlich? Oftmals kann man erst Monate oder Jahre später beurteilen, ob etwas Geschehenes nun gut oder schlecht für einen war. Was im ersten Moment nach Weltuntergang aussieht, kann im Nachhinein eine enorm positive Entwicklung mit sich bringen – und umgekehrt. Manchmal kann man dies vielleicht auch niemals beurteilen, weil man schlichtweg niemals wissen kann, wie es anders gelaufen wäre. Es lohnt sich also nicht, Gedanken, Zeit und Energie damit zu verschwenden, in der Vergangenheit zu leben. Wichtig ist die Vision, das eigene Wollen und das Bestreben, sich weiterzuentwickeln.

Die „Gedankenviren“, die uns geißeln

Es gibt Zeiten, wo Du Widerstand beim „Wollen“ empfindest. Ein Widerstand, der von innen kommt. Mehr als oft sehen wir uns mit „Gedankenviren“ konfrontiert, die uns in unserer Kindheit, über unser Schulsystem oder über die Medien eingepflanzt wurden. Ein einfacher Weg, um einem Menschen Kraft zu rauben und ihn „ungefährlich“ für ein System zu machen: Man „pflanzt“ dem Menschen „Gedankenviren“ ein, mit denen er sich selbst völlig unbewusst sabotiert.

Es ist mehr eine Art der Konditionierung und Dressur, wie sie bereits vor über 80 Jahren Aldous Huxley in dem Buch Schöne neue Welt beschrieben hat. Es geschieht in unserer Realität über andere, subtilere Wege. Man wird – vor allem in dem heutigen Zeitalter der Informationstechnologie – ständig mit neuen Ideen, Ablenkungsmanövern und „Gedankenviren“ bombardiert. Man hat sich schnell ein paar „Gedankenviren“ eingefangen, wenn man nicht aufpasst, welche Ideen man in sich hineinlässt.

Die Wahrheit ist: Wir sind kreative Wesen. Wir haben ein Selbstbewusstsein. Wir sind zu Großem bestimmt und jeder von uns hat unendliches Potential, um seine Einzigartigkeit zu verwirklichen. Dies darfst Du Dir nicht von Systemzwängen, Institutionen und Ablenkungsmanövern stehlen lassen. Erinnere Dich: Nichts auf der Welt kann Dir etwas anhaben, solange Du Deine Gedanken unter Kontrolle hast und Deinen Traum vor Deinen Augen siehst. Halte zu der Idee, die Du liebst. Liebe ist die stärkste Form von Energie, welche wir Menschen entsenden und empfangen können. Sie ist stärker als Angst, stärker als jeder Widerstand. Dieser Einklang, diese Resonanz, diese Liebe zu unserem wertvollen Ideal hält allem stand.

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen: Viktor Emil Frankl war Neurologe und Gefangener im Konzentrationslager Ausschwitz. Ihm wurde während seines Aufenthaltes klar, dass egal welchen körperlichen oder geistigen Misshandlungen er ausgesetzt war, ihn niemand dazu bringen konnte, etwas zu denken, dass er nicht denken wollte. Die Gedanken sind frei.

Freiheit durch Eigenverantwortung

Wir haben als selbstbewusste Geschöpfe immer und überall die Möglichkeit, unsere Gedanken zu kontrollieren und zu bestimmen. Die Geschichte, die wir erleben, hängt davon ab, welche Geschichte wir uns selbst erzählen. Bewusst gedachte Gedanken, eine klare Vision für das eigene Leben und das Positive in den Dingen zu sehen sind Eigenschaften eines freien Menschen in der heutigen Zeit. Freiheit entsteht dann, wenn Verantwortung für das eigene Leben übernommen wird. Damit kann den „Fesseln des Systems“ getrotzt und die Entfaltung des eigenen Selbst vorangetrieben werden.

Kommentare

Wordpress: 0
DISQUS: 0